Hürden auf dem Weg zur Digitalisierungsplattform
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Die Vorgeschichte
Vor mehr als zwei Jahren haben wir im IDW mit den Überlegungen zu einer Plattform, die den Berufsstand der Wirtschaftsprüfer bei der Digitalisierung begleitet, begonnen. Wir haben uns wissenschaftlichen Input geholt, Gespräche und Interviews mit Digital-Experten aus dem Mitgliederkreis geführt und daraus unterschiedliche Plattformszenarien entwickelt. Diese wurden dann mit dem Auftrag, den Kernkompetenzen und der Strategie des IDW abgeglichen und so evaluiert, dass die Lösung den größtmöglichen Nutzen für den Berufsstand der Wirtschaftsprüfer versprach.
Als Ergebnis kristallisierte sich eine Plattform heraus, die als Informationsquelle und Marktplatz für digitale Tools und Services dienen und die den Erwerb der Tools ebenso ermöglichen sollte. In der folgenden Konzeptions- und Umsetzungsphase wurden das Design, die technische Realisierung sowie die vertragsrechtliche Umsetzung ausgearbeitet und die ersten Gespräche mit potenziellen Anbietern geführt.
Aufgrund der mit dem Zahlungsprozess verbundenen Komplexität – technisch und vertraglich – dauerte es letztlich fast zwei Jahre, bis wir kurz vor der Finalisierung des Projektes standen. Leider sprang just zu diesem Zeitpunkt der angedachte Dienstleister für den Bezahlprozess ab.
Was tun? Einen neuen Dienstleister suchen und damit weitere Verzögerungen in Kauf nehmen? Andere Szenarien realisieren? Das Projekt gar einstellen?
Wir haben das als Chance begriffen, die Umsetzung nochmal ganz neu zu denken: als „Minimal Viable Product“.
Das Minimal Viable Product
Das Konzept des „Minimal Viable Products“ (MVP) ist Teil der Lean Startup-Methodik, die darauf beruht, in schnellen Zyklen und nahe am Kunden Produkte und Geschäftsmodelle zu entwickeln und so zum Erfolg zu bringen.
Das Prinzip eines MVPs liegt darin, sich bei der Realisierung der Idee auf den Kernnutzen für den Anwender zu konzentrieren: Das MVP soll möglichst einfach und schnell umsetzbar sein, damit im Entwicklungsprozess frühestmöglich Nutzerfeedback eingeholt werden kann und die Umsetzung am Bedarf der Kunden ausgerichtet werden kann.
Fortentwicklung anhand des Bedarfs unserer Nutzer
Für uns im IDW bedeutete dies die Rückkehr und das Fokussieren auf die Kernidee: Unterstützung des Berufstands der Wirtschaftsprüfer bei der Digitalisierung. Wie? Indem wir eine Plattform anbieten, auf der digitale Themen und Trends aufgegriffen und erläutert werden und zudem Tools und Services vorgestellt und verfügbar gemacht werden. So bieten wir den Zugang zu Entwicklungen für und insbesondere auch aus der Branche. Auf den Komplexitätstreiber „Kaufabwicklung“ haben wir bewusst verzichtet.
Die Umsetzung dieser Plattform mithilfe des MVP ist uns binnen drei Monaten gelungen.
Im nächsten Schritt geht es nun darum, herauszufinden, wie Sie die Plattform nutzen und sie gemäß Ihren Wünschen weiterzuentwickeln. Wir freuen uns über Ihr Feedback:
- Was gefällt Ihnen an der neuen Plattform SOLON X?
- Was fehlt Ihnen?
- Welche Angebote vermissen Sie? Konkret oder in welchem Bereich?
- Welche Inhalte würden Sie gerne auf der Plattform in Zukunft finden?